Oldtimer Markt Abstandsrallye 2020 mit MZ ES 150

Schilderjagd mit Spaß

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Zipfelrallye 2009 und der Alpentour 2012 im Wartburg-Coupé lockte nun, nach langer Zeit eine neue Herausforderung der Markt-Redaktion.

Mal wieder eine Rallye zum Selberbauen, eine sehr schöne Idee. Der Wartburg wird gerade kernsaniert und ist nicht fahrbereit. Das BMW E36 Baur Alltags-Cabrio ist leider erst 28 Jahre alt, aber da ist ja noch eine MZ ES 150 von 1969. Also ist der Plan die Tour mit der MZ und der MZ-begeisterten Tochter zu absolvieren.

Am 12.06.2020 also bei gutem Wetter aufgebrochen, um den ersten Punkt oder die ersten Schilder anzufahren. Die Stimmung ist gut, das Motorrad läuft prima, aber nach 10 Kilometern stoppt ein Platten des Hinterrades den ersten Versuch. Das Ventil des Schlauches ist abgerissen. Zurück geht es zu Fuß und teilweise schiebend, teilweise im ersten Gang bei laufendem Motor. Nach der Hälfte der Stecke bietet ein hilfsbereiter Mensch an, uns mit seinem Transporter, in dem eine Motorradhalterung für sein Motorrad ist, zurückzutransportieren. Der erste Versuch war zwar kein Erfolg, aber ein Abenteuer und eine sportliche Betätigung im Freien.

Nach dem Reifenwechsel folgt dann am 13.07.2020 der zweite Versuch. Es geht nach Kayhude, Itzstedt, Leezen, Oering, Elmenhorst, Klein Hansdorf, Timmerhorn, Ammersbek und Dellingsdorf zurück nach Hamburg. Fast 3 Stunden dauert die 123 km lange Tour.

Nachdem ich die MZ vor einigen Jahren ohne Zierrat gekauft habe, war nun bis zur nächsten Tour Gelegenheit die MZ-Embleme, das Tankdekor und die Zierlinien an Kotflügeln und Schutzblechen anzubringen.

Auch technisch wurde etwas optimiert. Die erste Tour zeigte recht deutlich, dass es sehr unpraktisch ist mit dem Handy zu navigieren.  Das bedeutet, immer mal anhalten, die Handschuhe ausziehen, das Handy aus der Tasche fummeln, die Navi-App aufrufen, den Weg einprägen, Handy wieder wegpacken, Handschuhe anziehen und wieder losfahren. Nebenbei wird das Handy auch entladen. Das muss besser gehen.

Die Lösung war eine selbstgedruckte Handyhalterung die mit Magneten und enger Passung am Lenker Platz findet. Navigieren ist jetzt einfacher, aber das Handy entlädt sich nun noch viel schneller.

Die Lösung dafür in winziges USB-Lagegerät, das unterm Tank unsichtbar auf seinen Einsatz wartet. 

Am 20.09.2020 dann endlich wieder Gelegenheit gefunden ein paar Orte abzufahren und das Handyequipment im Einsatz zu testen. Diesmal geht es nach Todendorf, Mollnhagen, Ritzerau, Linau und Lütjensee. Wieder etwa 3 Stunden dauert die 134 km lange Tour. Mit Dekor sieht die MZ gleich ganz anders aus. Dank Handyequipment war die Navigation wesentlich einfacher.

Noch immer fehlen ein paar Buchstaben. Der Endspurt diesmal ohne Sozia erfolgt dann am 04.10.2020. Es geht über die Orte Möhnsen, Louisenhof, Müssen, Klein Pampau, Roseburg und Tramm zurück nach Hamburg.

Etwa 2 1/2 Stunden dauert die letzte 137 km lange Tour.

Alles in allem wurden ca. 395 Kilometer in ca. 8 ½ Stunden Fahrtzeit absolviert. Allerdings waren auch immer einige Kilometer erforderlich, um aus Hamburg heraus- und wieder zurückzukommen.

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