Oldiebasar Neuruppin 2021

Dieses Wochenende habe ich es mal nicht in die Werkstatt geschafft. Stattdessen bin ich am Freitagabend mit dem BMW zum Oldiebasar nach Neuruppin gefahren. Zum ersten Mal habe ich im BMW übernachtet. Das war weniger unbequem als ich befürchtet hatte. Bei den Fahrten nach Spanien und zurück mit vollgepacktem Auto inklusive Beifahrersitz habe ich auf dem Fahrersitz schon öfter kurze Schlafpausen eingelegt. Das geht auch, dies hier war aber wesentlich angenehmer.

Der Vorteil einer späten Anreise und Übernachten vor Ort ist die Pole Position am Morgen. Während die anderen noch auf der Autobahn oder auf der Anreise sind, oder sich Richtung Markt stauen, bin ich schon ausgeruht auf dem Markt.

Leider hat der Markt einiges von seiner Anziehungskraft für mich verloren. Früher war Samstag der erste offizielle Markttag, dies hat man nun auf den Freitag vorverlegt. Samstag ist das Angebot somit schon entsprechend bereinigt. Der große Platz ist spärlich mit Anbietern versehen. Wo man früher mit der Lampe die Stände bereits abgrasen konnte, kann man inzwischen warten bis irgendwann mal die Händler ihre Buden aufmachen.

Morgens durch rostige Teile schlendern ist zwar immer noch ganz nett, aber mit dem Angebot von früher nicht mehr zu vergleichen. Spontane Anbieter sind so gut wie nicht mehr feststellbar.

Ich war aber nicht nur für den Oldtimerteilemarkt aufgebrochen. Ich hatte vor einiger Zeit in Berlin ein paar NOS Teile für Coupe und Kombi gekauft. Einen Teil habe ich bei einem netten Wartburg Cabrio Besitzer geholt, der seinen Wagen noch im DDR-typischen fahrbereiten Zustand hat. Ein toller Wagen mit Historie und interessanten Detaillösungen, die die Anpassung eines neuen Lüfters auf die alte Bauartgröße oder der Einbau eines Frischluftkanals in einen frühen Innenkotflügel.

Anschließend habe ich bei einem Kollegen aus der WhatsApp Coupe Gruppe weitere Teile geholt. Diese hat er vorher freundlicherweise schon beim erstgenannten Cabriofreund für mich abgeholt. Das Auto war dementsprechend voll.

Zufällig waren da noch ein Wartburg-Service Schild und weitere Teile für einen weiteren Kollegen in Rostock. Der Rückweg führte also über Rostock, wo ich einige tolle Wartburg und Trabant in Augenschein nehmen konnte. Ferner wartete dort ein englisches Wartburg-Coupe Prospekt für die Sammlung.

Um 00:30 Uhr war ich dann zuhause und hatte den Sonntag zum Regenerieren und natürlich dazu das Auto auszuladen und die Teile zu verstauen.

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